Einträge von Hanspeter Eggenberger

Schabernack

Man kann es fast nicht glauben, dass die Örgeliformation Schabernack erst vier Jahre alt ist, denn was die vier Vollblutmusiker und -unterhalter in dieser Zeit alles an den Tag gelegt haben, ist mehr als beachtenswert. Vielleicht liegt dieses Gefühl aber auch an der Tatsache, dass die vier Musiker bereits einen zünftigen Rucksack mit Erfahrungen aus anderen Formationen mit sich tragen. Da haben sich wirklich vier Könner gefunden. Bereits kurz nach der Gründung präsentierte Schabernack die erste CD. Und jetzt haben sie nachgedoppelt – und wie! Der Einbezug des Publikums widerspiegelt die Stimmung, wie man sie regelmässig bei Auftritten von Schabernack erlebt. Da wird dann der Name der Formation durchaus zum Programm!

Blaskapelle Veselka

Sie haben den Dreh einfach raus, die Tschechen! Böhmische oder mährische Blasmusik steht auch bei Schweizer Blaskapellen hoch im Kurs. Aber – ohne jemandem nahe treten zu wollen, – wenn die Blaskapelle Veselka spielt, springt ein zusätzlicher Funken über. Die feine Art der Artikulation aller Bläser, die weiche Spielart trotz Staccati, weckt Freude und Lust zum Weiterhören.

Jodelquartett Säntis

Der ausgewogene Klang mit den schön passenden Frauen- und Männerstimmen, der Appenzeller Dialekt, stimmige Zäuerli, Eigenkompositionen und witzige Lieder sind wohl kurz zusammengefasst das Erfolgsrezept des Jodlerquartett Säntis, das es nun schon seit 25 Jahren gibt. Das Ehepaar Anna und Fredi Preisig sowie Ueli Waldburger sind seit der Gründung dabei, Käthi Frischknecht hat sich vor rund 10 Jahren dazu gesellt und bestens in den Klangkörper eingefügt. Dezent und dennoch gut führend begleitet die Musiklehrerin seit 1995 mit Akkordeon und Schwyzerörgeli.

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Die Limmatstadt Zürich

Dass in einer Zeitschrift, die sich mit Land&Musig befasst, auch über eine Stadt geschrieben wird, ist gar nicht so weit hergeholt. Alle Städte – und die grösste Stadt der Schweiz ganz besonders – wirken als Multiplikatoren unserer Kultur. Da, wo viele Menschen sind, wo viel Geld in Umlauf gebracht wird, entsteht und entstand schon früher vieles, was als typisch für die Schweiz gilt.

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Gupfbuebä

Die Gupfbuebä sind bei Fans des konzertanten Innerschweizerstils längst ein sicherer Wert. Virtuosität, Präzision, tänzige Musik und Stiltreue sind passende Prädikate für die vier Vollblutmusiker, die sich mehrheitlich seit ihrer Kindheit kennen. Jetzt feiern sie den 30. Geburtstag ihrer Kapelle.

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Schwyzerörgeli-Quartett Räbloch

Quartette wie die Schmid-Buebe läuteten in den 1970er Jahren den Örgeliboom im Bernbiet ein, dem eine Welle durch die ganze Schweiz folgte. Der Musikstil der jungen Berner gefiel weitherum, und auch im nahen Umfeld gab es Musikanten, welche von dieser neuen Bernermusik begeistert waren. So auch Niklaus Zürcher und seine Kollegen, die sich vor 30 Jahren zum Schwyzerörgeli-Quartett Räbloch formierten.

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Jodelklub Eglisau

Die Hochkonjunktur der Jodlerklubs begann in den 1950er-Jahren, als im ganzen Land – und auch an Orten, wo das Jodeln eigentlich Importgut war – Jodlerklubs gegründet wurden. Im zürcherischen Eglisau war es am 14. August 1950 so weit. Der Klub bereicherte in den bisher 66 Jahren seines Bestehens das kulturelle Leben im Städtchen am Rhein.

Frowin Neff

Oft wird heutzutage davon gesprochen, dass es in der Volksmusik keine richtigen Stars mehr gebe. Das liege daran, dass es so viele gute Interpretinnen und Interpreten gibt. All diese Aussagen werden durch das Beispiel von Frowin Neff Lügen gestraft. Und gleich muss noch etwas korrigiert werden: Frowin ist zwar der unbestrittene leuchtende Stern am Ländlermusik- und Jodlerhimmel, hat aber in keiner Weise Starallüren. Am Wohlsten ist es ihm inmitten seines Publikums und seiner vielen Musikfreunde. Sein grossartiger Erfolg ist indessen kein Zufall, gründet dieser doch einerseits im fundierten Wissen und Können in all seinen Musiksparten, andererseits in seinem angeborenen fröhlichen Naturell und seiner Begabung als Unterhalter.