Einträge von Geri Kühne

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Geris Ländlertipp vom 28. Februar 2018

«Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei», pflegen wir zu witzeln. Die Einschätzung beinhaltet – wie alles – zwei Seiten; somit also auch eine ernstere. Immer wieder hat die Szene von Schliessungen von Restaurants Kenntnis zu nehmen, in die über Jahre hinweg regelmässig zu volktümlichen Anlässen eingeladen wurde. Und es fehlt dann wieder eines mehr im Angebot. Der Adler in Bürglen, eines der ältesten Gasthäuser im Kanton Uri, ist eines dieser Lokale.

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Geris Ländlertipp vom 21. Februar 2018

«Der Wildheuer-Senkrecht über dem Urnersee», heisst der Film, der am Donnerstagabend, 1. März, 20.05 in der Sendung DOK auf SRF 1 gezeigt wird und vom Oberaxen-Bergbauer Sepp Gisler handelt. Der war auch als Ländlermusiker bekannt, weshalb im Film auch  viel Ländlermusik zu hören ist. Gisler spielte mit seinem Schwyzerörgeli in seinen Anfängen vor allem mit dem «Echo vom Franzästock» auf, mit der Zeit aber auch mit bekannten Schweizer Ländlermusikanten wie Rees Gwerder, Dominik Marty («Sity Domini») oder Ruedi Marty («Schachä Ruedi»). Insbesonders mit seinem Musikkameraden «Schachä Ruedi» war der «Axige Sepp», wie er in der Szene genannt wurde, in den letzten Jahren unterwegs.

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Geris Ländlertipp vom 24. Januar 2018

Am nächsten Samstagabend von 20.00 bis 22.00 Uhr werden in Kreuzlingen Hunderte einer weiteren Ausgabe der Fernsehsendung «Viva Volksmusik» beiwohnen. Hundertausende sind am TV live dabei, wenn Nicolas Senn aus der «Bodensee-Arena» traditionelle, aber auch «weiter entwickelte» Schweizer Volksmusik präsentiert. Die bevorstehende Samstagabend-Kiste, wie grosse Eigenproduktionen von SRF auch bezeichnet werden, wird bereits die siebte Ausgabe in der Reihe sein. Kurt Zurfluh moderierte im Jahr 2011 das erste «Viva Volksmusik» aus Chur, Nicolas Senn die fünf folgenden. Noch bevor wir am Samstag die Version sieben erleben, verdienen Macher und Protagonisten Vorschusslorbeeren und Applaus. Es darf geklatscht werden!

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Geris Ländlertipp vom 17. Januar 2018

Im Oktober des letzten Jahres wurde Dani Häusler mit dem «Goldenen Violinschlüssel» geehrt, der höchstne Auszeichnung, die in der Sparte Volksmusik vergeben wird. Dem Genannten plus Markus Flückiger, seinem Weggefährten in der Formation «Hujässler», widerfuhr bereits schon im Jahre 2011 eine grosse Anerkennung. Als erste aus der Sparte Volksmusik durften die beiden den Innerschweizer Kulturpreis in Empfang nehmen. Die Innerschweizer Kulturstiftung wurde 1951 von den sechs Zentralschweizer Kantonen gegründet. Nie in den sechzig Jahren zuvor ging der mit zuletzt 25 000 Franken dotierte Preis an Vertreter der Volks- und Ländlermusik. Ein Zeichen dafür, dass sie nicht nur an Beachtung zugenommen hat, sondern auf immer breiter werdender Basis auch Anerkennung und Bedeutung findet.

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Geris Ländlertipp vom 10. Januar 2018

Der Staat treibt für den Radio- und Fernsehkonsum über die Firma Billag Gebühren ein. Mit Abstand am meisten geht an die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG). Sie bezieht jährlich zirka 1,2 Mrd. Franken oder  92 Prozent der Einnahmen. Sollten Sie die Gebühr bereits bezahlt haben, nützt es nichts, wenn sie der SRG gemäss Titel die Quittung geben, um mit ihr abzurechnen. Sie werden kein Geld retour bekommen.

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Geris Ländlertipp vom 3. Januar 2018

Was für eine Floskel im Titel. Ist ja logisch, dass es zu Beginn eines neuen Jahres losgeht. Womit auch immer. Die Tatsache aber, dass das neue Jahr vorgestern begonnen hat, reizt mich, auf einen Titel von Jost Ribary sen. zurück zu greifen. Den hat Dani Häusler in der «Sammlung Dür» gefunden und der wurde anfangs Dezember auf SRF vorgestellt. Nicht von Ribary selber gespielt, sondern in der Version des Handorgel-Duetts Gebrüder Reichmuth aus Rothenthurm. Meiri und Sebi präsentierten den Schottisch schon 1957 im Radio Beromünster. «Jetzt gahts los» hatten sie damals wohl als Ansporn und zum Start ihrer langen Musikkarriere in ihr Repertoir aufgenommen.

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Geris Ländlertipp vom 27. Dezember 2017

Emil Würmli, ein bekannter Blasmusik-Komponist, wurde am 3. März 1920 in Gommiswald geboren. Er verstarb 2007. Aus der Feder Würmlis stammen rund 140 Kompositionen, die bekannteste ist der Marsch «Ein frohes Wiedersehn». Würmli war Militärtrompeter. Schon während seiner Rekrutenschule fiel ihm die Melodie zur Polka «Glückli und z friede» ein. Sie war im Herbst in der Sendung «Aus der Sammlung Fritz Dür» in der SRF-Musikwelle zu hören.

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Geris Ländlertipp vom 20. Dezember 2017

Kaum sind dann Weihnachten und Silvester vorüber, steht für Chaschbi Gander in Beckenried ein weiterer, bedeutsamer Festtag an: Im Nidwaldnerhof treffen sich am 4. Januar die Kinder und Enkelkinder samt Verwandten, Bekannten und Freunden zu Chaschbis Geburtstag. Der erfolgreiche Musiker, Komponist und Präsentator vieler Ländlertreffen feiert im Kreise seiner Familie den 90. Geburtstag. Die 18-köpfige Nachkommenschaft ist Chaschbis ganzer Stolz.