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Original versus Kopie

Wer kennt das nicht. Man hört eine Formation und denkt: «Die tönen ja fast wie…?» Es gibt sehr viele Kapellen, die versuchen, bereits bestehende und gestan-dene Interpreten zu imitieren.

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Blosse Unterhaltung oder ein Anlass mit kulturellem Wert?

Das Appenzeller Ländlerfest hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem der grössten Volksmusikfestivals unseres Landes entwickelt. Weit über 50 Formationen aus der vielfältigen Schweizer Volksmusikszene, Jodelformationen und Volkstanzgruppen sorgen dafür, dass das Dorf Appenzell alljährlich für drei Tage zur Hochburg der helvetischen Volksmusik wird.

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Wir sind Unspunnen

Vom 26. August bis zum 3. September 2017 feiern wir das 10. Unspunnenfest, ein grossartiges Jubiläum mit einem reichhaltigen Programm und einer prächtigen Palette an Schweizer Brauchtum. Eine über 200-jährige Tradition wird fortgesetzt. Das Unspunnenfest ist ein Trachtenfest, Tanzfest, Jodlerfest, Schwingfest, ein Fest des schweizerischen Brauchtums, an dem sich zwölf eidgenössische Verbände beteiligen.

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Faszination Musik – Zuhören – Wie alles begann

Thomas Aeschbacher: «Seit ich denken und mich erinnern kann, begleitet mich die Musik, sei es durch Miterleben und Zuhören oder selber Musik spielen. Ich bin ein Spielertyp und liebe den spielerischen Umgang mit vielem im Leben. Für mich ist das Spielen auf einem Instrument auch eine Art Spiel, mit dem Anspruch zu gewinnen. Das heisst: das Instrument möglichst gut zu beherrschen.»

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Ein Hoch auf das Vereinsleben

Ich bin ein Vereinsmensch! Seit über 45 Jahren bin ich Mitglied im Jodlerklub und im Kirchenchor. Das heisst, ich habe unzählige Proben und Auftritte besucht, Höhen und Tiefen im Vereinsleben miterlebt, Vorstandsarbeit verrichtet, auf manches zu Gunsten der Vereine verzichtet und nebst dem Vereinsleben, Beruf und Familienleben bewältigt. Und doch – nichts davon möchte ich missen! Zum Vereinsleben gehören nämlich auch die vielen geselligen Stunden im Kreise von Gleichgesinnten, die schönen und gemütlichen Feste, die entstandenen Freundschaften und die gemeinsam erlebten Erfolge. 

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Land&Musig ist nicht nur eine Zeitschrift

«Land&Musig» ist ein Titel, der mich total anspricht. Viele Erinnerungen, Erlebnisse, Schicksale und anderes mehr kommen mir dabei in den Sinn. «Land&Musig» ist aber auch eine Zeitschrift. Eine Zeitschrift mit vielen Facetten wie Musik, Traditionen, Regionen, Brauchtum und weiteren heimatlichen Themen. Ein wunderbarer Mix aus unserem schönen Schweizerland.

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Die Farbe wechseln

«Hallo Jugend, wo bleibst du?», frage ich mich mit einem kritischen Blick in den Spiegel. Schon wieder müsste der Haar-ansatz gefärbt werden. Ja, ich gebe es zu, seit Jahrzehnten färbe ich die Haare. Früher aus Spass und Experimentierfreude und heute, um die grauen zu überdecken. Und immer wieder stehe ich vor der Entscheidung: «Weiter färben oder ergrauen?»

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Nur keine Hemmungen!

«Das Wort hat …» heisst der Titel dieser Kolumne. Wenn mir das Wort erteilt wird, dann will ich zuallererst auch Wort halten und das erfüllen, was ich versprochen habe: Die Kolumne schreiben und rechtzeitig abliefern! Eine so genannte «Carte blanche» hat mir die Redaktion eingeräumt: «Du kannst schreiben, worüber du willst, was du willst und wie du willst», eröffnen mir Stefan Schwarz und Hanspeter Eggenberger, die sich seit 20 Jahren für die Herausgabe dieser Zeitschrift, die einmal «Stubete» hiess, engagieren.

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Das Heirassa-Festival schaut in die Zukunft

«Mit Volksmusik in die Herzen der Besucher gesungen!» berichtete die Neue Luzerner Zeitung im April über ein Volksmusikkonzert im KKL vor 1‘700 Gästen, das von unserem OK-Mitglied Kurt Zurfluh moderiert worden war. Und an der Grünen Woche in Berlin (1‘600 Aussteller, 400‘000 BesucherInnen) gaben Willi Valotti, Schöff Röösli und Urs Meier täglich mehrere Konzerte und ernteten mit unserer Schweizer Volksmusik viel Applaus!

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Musik braucht keine Schubladen

Musik ist die harmonische Verbindung von uns Menschen. Viele können sie hören, aber nur sehr wenige hören zu. Und von den wenigen, die zuhören, haben viele den Drang, das Gehörte in erster Linie zu bewerten, zu kritisieren und zu schubladisieren. Ab und zu gehöre ich leider selber zu denjenigen. Dann fällt es mir richtig schwer, mir einen Titel einfach «nur» anzuhören, ohne zu denken, wo mir was nicht gefällt und was ich wo anders machen würde. Sicherlich hat dieses Verhalten auch mit meinem Beruf und meinem grossen musikalischen Interesse zu tun. Wir alle wollen ständig Neues entdecken, wollen uns entwickeln und neue Ziele erreichen. Und doch stelle ich fest, dass unser Schubladendenken sehr oft nichts als eine blöde Angewohnheit ist.